Svenska – einfach nur verreisen

Ab in die Welt, hier findet Ihr kleine Zusammenfassungen unserer Wege

Ein Ausflug nach Eriksberg


Ein Programmpunkt während eines Urlaubs in Schwedens Süden sollte auf jeden Fall ein Besuch im Wildpark Eriksberg sein. Dort kann man Wildschweine, Rot- und Damwild, Mufflons sowie die imposanten Wisente aus dem Auto heraus beobachten.

Anfahrt zum Eriksberg

Die Anfahrt ist denkbar einfach. An der Abfahrt Aryd auf der Autobahn E22 von Karlshamn nach Karlskrona abfahren und den Schildern zum Eriksberg folgen. Nach der Durchfahrt durch ein letztes kleines Dörfchen nicht unsicher werden – man hat das Gefühl schon länger kein Schild gesehen zu haben und eventuell einen Hinweis verpasst zu haben – immer der “Hauptstrasse” folgen. Nach einer engen Kurve öffnet sich das Gelände etwas und dann ist auch schon ein großer Parkplatz, sowie das Eintrittshäuschen des Eriksberg zu sehen.

CD mit Erklärungen beim Eintritt mitnehmen

Der Eintritt ist für einen Tag zu entrichten – wie immer sind die jungen Menschen in Blekinge, die einem hier die Karten verkaufen sehr freundlich und in mehreren Sprachen geschult. Das mit dem Eintritt macht Sinn, so kann man morgens früh um 10 Uhr schon einmal sehen, ob man einige der tierischen Frühaufsteher beobachten kann, verbringt dann einen Tag am Strand und kehrt in die Abenddämmerung (letzter Einlass 19 Uhr) noch einmal zum Wildpark zurück, um die Tiere am Abend zu sehen. Beim Eintritt erhält man eine Audio-CD, die die Besonderheiten, Geschichte und Tiere beschreibt. Die deutsche Fassung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der Sprecher einen zum Einschlummern animiert ;).

Erste Kreuzung rechts halten und Achtung vor Schweinen

Kurz nach der Einfahrt öffnet sich gleich auf der rechten Seite eine große Wiese. Auf dieser konnten wir gleich jede Menge Wildschweine mit ihren Frischlingen sowie Damwild beobachten. An der ersten Kreuzung hätten wir uns vor lauter Schauen fast schon verfahren, haben die Kurve aber dann doch bekommen. Es geht dann (mit der Schlummerstimme des Erzählers) durch Wälder und Wiesen zum See Färsksjön, auf dem die einzigartigen roten Seerosen, die aus dem See Fagertärn stammen, zu bewundern sind.

Utsiken – Picknick Pflicht

Am ersten Ausstiegspunkt Utsiken sollte unbedingt Zeit mitgenommen werden. Man hat von dort einen traumhaften Blick auf die Schären und eine vorgelagerte Insel Dragsö. Überall laden Bänke und Tische zum Verweilen ein. Auf unserem Weg dorthin begegneten wir das erste Mal einem Wisent Paar. Wir waren zuerst erschrocken wie riesig diese Tiere tatsächlich sind.

Zweite Etappe Kyrkesta

Nchdem wir uns mit einem Picknick gestärkt hatten, brachen wir zur zweiten Etappe auf. Das alte Herrenhaus (heute Restaurant, Hotel und Konferenzanlage) liessen wir erst einmal rechts liegen und folgten der Beschreibung zu Kyrkesta. Auch dort sollte man aussteigen und dem Informations Rundweg folgen. Es ist wirklich interessant wie die Menschen in Schweden früher auf einem Gutshof leben mussten. Für Kinder ist direkt zu Beginn ein Baum gepflanzt (natürlich nicht, der steht wohl schon länger dort) auf dem sie mal nach Herzenslust rumklettern können!

Auf zum Gutshof

Der letzte Wegteil geht über eine kleine Hochebene zur allerersten Kreuzung. An dieser sollte nun der Weg nach links eingeschlagen werden, um zum zentralen Ort des Eriksberg zu kommen. Aus dem ehemaligen Gutshaus wurde mittlerweile ein Komplex aus Restaurant, Hotel und Konferenzräumen. Das Stallgebäude wurde zu einer kleinen Ausstellung und vor allem zu einem überdachten Kinderspielplatz ausgebaut. Wer Hunger hat, sollte sich im Restaurant verwöhnen lassen. Als “Special” bietet das Restaurant in den Sommerwochen auch Grillabende an.

Lohnenswerter und lehrreicher Ausflug

Auch als Nicht-Zoo-Fans sind wir bei diesem Ausflug auf unsere Kosten gekommen. Und die ganzen Tiere so nah zu sehen ist ein wirklich bleibendes Erlebnis!

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Ein Bootsausflug in den Schärengarten


An einem schönen Tag ist ein Ausflug mit einem Ausflugs- bzw. Linienschiff in den Schärengarten vor der Südküste Schwedens zu empfehlen. Wir haben uns einfach einen Tag Zeit genommen, den Picknickkorb gepackt und nach Karlshamn gefahren, um das Schiff dort zu nehmen. Hier geht es zum Fährenplaner.

Die Wahl der Route

Einmal an der Karlshamn Brygga angekommen, geht es nun darum die richtige Route für den Tag auszuwählen. Wer gerne Schiff fährt, sollte sich für die Route nach Tjärö entscheiden. Über Tärnö (eine ebenfalls pitoreske Insel mit dem kleinsten Supermarkt auf den Schären) geht es in einer Stunde Bootsfahrt auf Tjärö.

Nicht erschrecken

Angekommen auf der Zielinsel geht es auf einem breiten Kiesweg in Richtung “Zentrum” der Insel. Nicht erschrecken, je nach Tageszeit ist jede Menge Leben in den Unterkünften auf der Insel. Wer gerne auf der Insel länger bleiben möchte, kann die dortigen Häuser auch mieten. Ansonsten ist die Insel schnell entdeckt, im Norden kann ein Wanderpfad eingeschlagen werden. Im Süden findet man den Anlegesteg für allerlei (auch luxuriöse) Boote und einen Strand zum “chillen”.

Kaffee und Kuchen – müsst ihr versuchen

Wie schon beschrieben, die Insel ist schnell entdeckt. Trotzdem ist sie voller Charme und ideal zum Seele baumeln lassen. Deshalb vermeide ich hier auch “Schärengarten Insidertipps”, nur eins möchte ich empfehlen: Das Café auf dem zentralen Platz. Wer sich einen Platz auf der Terrasse ergattern konnte, kann nicht nur einen Schokokuchen mir ordentlich Sahne, sondern auch einen tollen Ausblick geniessen.

Alternative Routen im Schärengarten

Natürlich führen auch hier viele Wege zum Ziel. Nett ist auch die Fahrt von Matvik aus nach Tärnö – von dort kann dann die zweite Etappe mit dem Schiff nach Tjärö durch den Scärengarten gemacht werden. Wer viel Glück bei seiner Überfahrt hat, bekommt vielleicht auch eine Robbe zu Gesicht ;).

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Des Schweden liebstes – Grillen


Erst einmal in Schweden angekommen, wird man auch schon recht schnell heimisch. Und wer auch wie ein richtiger Schwede seinen Sommer verbringen möchte, der wird um ein Grillen nicht herumkommen. Tatsächlich ist es so, dass auch viele Schweden ihren Sommerurlaub in einem Ferienhaus verbringen und dort mit Vorliebe grillen.

Ferienhaus mit Grill

Eigentlich zur Standardausrüstung eines schwedischen Ferienhauses gehört ein Grill. Zu beachten gibt es hier eigentlich nichts, bis auf die Tatsache, dass (wenn in den Abend hinein gefeiert wird) genug Mücken-Abwehr vorhanden ist. Neben jeder Menge Fleisch sollten auch genug Getränke vorhanden sein. Alkoholische Getränke gibt es in Schweden im Systembolaget, Leichtbier und Cider (ein süsser vergorener Apfelmost) ist auch in normalen Supermärkten zu erwerben.

Fisch, Fleisch und Gemüse grillen

Gerne laden Schweden Freunde und Bekannte zum Grillen ein. Gemeinsam macht es nämlich auch einfach mehr Spaß! Fleisch und Fisch kann bedenkenlos in den großen Supermärkten eingekauft werden. Allerdings bekommt man hier nur die “Klassiker”, die auch bei uns zu Hause auf dem Grill landen. Spezialitäten wie frischer Fisch sollte am besten in kleineren Läden, die lokale Erzeugnisse direkt Vermarkten gekauft werden (z.B. in der Fiskebutik oder Elchfleisch vom Bauernhof)

Endlich Urlaub

Ist der Grill erst einmal an, die Getränke an den Mann oder die Frau gebracht und die Speisen aufgetischt, steht einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege. Nach dem Essen sollte ein Café gereicht werden, ganz so wie an Middsommar muss es nicht ausgehen ;)

Viel Hilft viel

Für den Fall, dass sich der Griller mit den Mengen etwas vertan hat, einfach alles fertiggrillen und am nächsten Tag kalt servieren (oder für den nächsten Ausflug mit dem Boot in den Schärengarten) aufheben.

Gruß!

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Anreise nach Blekinge, in den Süden Schwedens


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Die An- und Abreise ist sicherlich immer wieder ein Thema, vor allem wenn die Urlaubsreise mit Kindern geplant wird. Dies soll nun kein Ratgeber werden, wie eine Urlaubsfahrt am besten zu planen ist, da hilft sicherlich der ADAC besser als eine Seite hier, ich möchte nur ein paar Möglichkeiten vorstellen, entspannt nach Schweden zu reisen.

Per Bahn

Die Deutsche Bahn bietet immer wieder gute Möglichkeiten an, auch international mit der Bahn zu verreisen. Gerade in den Süden Schwedens ist es recht einfach dieses Verkehrsmittel zu nutzen. Es fährt ein ICE von Hamburg nach Kopenhagen (täglich). Dort steigt man dann in die schwedische Eisenbahn um, die bis Karslhamn (Stand Sommer 2012) bestens ausgebaut ist.

Per Auto

Da gibt es eigentlich nur eine wirkliche Möglichkeit, über Flensburg in Richtung Kopenhagen (auf dem Landweg ;)) und von dort über die wirklich sehenswerte Öresundbrücke nach Malmö in den Süden Schwedens.

Per Auto / Schiff

Hier gibt es der Varianten viele. Die meistgenutzte ist sicherlich die Verbindung
Puttgarden-Rødby, die auch von vielen Dänemarkurlaubern genutzt wird. Dann weiter (wie im Absatz “Per Auto” beschrieben über die Öresundbrücke nach Malmö in den Süden Schwedens. Alternativ dazu (und völlig entspannend) bietet die Stena-Line Transfers von Deutschland nach Schweden an. Sicherlich sollte hier der finale Urlaubsort in Betracht gezogen werden.

Reise per Flugzeug

Die schnellste Art zu Reisen. Flüge gibt’s hier wie “Sand am Meer”, von allen deutschen Flughäfen nach Kopenhagen / Göteborg oder Stockholm. Kopenhagen ist zwar in Dänemark, ist aber mit dem Zug perfekt an Schweden angebunden (siehe Absatz “Per Bahn”)  und somit eine interessante Alternative zum kleineren Flughafen in Malmö. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die “Billigflieger” wie Ryanair, dank ihrer vielfältigen Auf- und Zusatzpreise für Gepäck, Sitzplätze und Kreditkartengebühren, nicht mehr wirklich billig sind.

Fazit für einen schönen Urlaub in Schweden

Am einfachsten ist es eigentlich mit dem Auto und dem Schiff. Anreisende per Bahn oder Flugzeug sollten sich überlegen, ob vor Ort ein Auto gemietet werden muss – Schweden ist teilweise recht einsam. Wer an einem Ort bleiben und die Natur geniessen möchte, kommt auch ohne Auto gut zurecht!

Gruß!

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Ein erholsamer Urlaub in Schweden

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Begonnen hat eigentlich alles mit unserer Tochter, die vor zwei Jahren ein Auslands-Schuljahr in Dänemark verbrachte (Sports College). Ein Sommerurlaub zu Beginn des Aufenthaltes machte Lust auf mehr Skandinavien.

Sommer 2012 – Blekinge, Schweden

Durch die Freundschaft zu einem Schweden bekamen wir für diesen Sommer das Angebot, ein Haus im Süden Schwedens zu mieten. Der Entschluss wurde schnell gefasst und Im Juli 2012 brachen wir endgültig auf. Zwei Wochen in der Provinz  Blekinge mit unfassbar viel Natur, viel Zeit zum “chillen” und vielen netten, völlig entspannten Menschen.

Sehenswertes

Sehenswert sind auf alle Fälle Karlskrona, eine Stadt irgendwo zwischen romantisch verschlafen und jung dynamisch. Die Gegensätze (?) sind in einem abendlichen Kneipenbesuch in einer der vielen Bars in der Stadt auszumachen. Wir hatten das Glück während des Baltic Festivals in Karlshamn dort unsere Zeit zu verbringen. Besucht haben wir noch Eriksberg, ein riesiges Gelände mit Tieren und Pflanzen.

Leider waren für uns zwei Wochen viel zu wenig, für alle Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Angler kommen voll auf ihre Kosten und wer sich gerne auf dem Wasser bewegen möchte ist hier beim Kajak-Fahren sicherlich gut aufgehoben!

Gruß!

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